Dr. Alexander Gauland Rede vom 28.04.2022

Dr. Alexander Gauland – Umfassende Unterstützung für die Ukraine



Es ist falsch, den Konflikt in der Ukraine mit schweren Waffen anzuheizen! Wenn deutsche Politiker – und heute ist es wieder geschehen – postulieren, »Russland darf nicht gewinnen«, muss man deshalb hinzufügen, »es darf auch nicht verlieren«. Da eine Atommacht auch in einem Krieg nach Art des 19. Jahrhunderts die Mittel des 20. und 21. Jahrhunderts einsetzen kann, wenn sie droht zu unterliegen. Und das wollen Sie hoffentlich auch nicht.



3 Comments

  1. Korrektur:

    Hier muss ich Herrn Gauland widersprechen.
    Nicht die Nato hat mit einem Atomkrieg vorübergehend gedroht, sondern ein Herr Putin.
    Allerdings, wer die inneren Machtzirkel Russlands kennt, der weiß auch, wie diese Drohung einzuschätzen ist.
    Putin pokert gerne, doch auch er ist nicht lebensmüde!
    Der Einsatz von taktischen Atomwaffen in der Ukraine wäre das Überschreiten einer roten Linie und eine Eskalation, die auch für Russland und für Putin erhebliche Konsequenzen haben würde.

    Nicht die Ukraine führt Krieg gegen sich selbst und versucht auch nicht die Ukraine zu zerstören, sondern es ist Putin, der diesen eindeutig völkerrechtswidrigen Krieg angezettelt hat und hierbei seit 2014, neben der rechtswidrigen Annektion der Krim, auch vorsätzlich die Separatisten mit Waffen, Munition und schwerem Gerät, logistisch und finanziell mit erheblichen Mitteln unterstützt.
    Allein seine Spielchen vor dem Überfall auf die Ukraine und seine bei Beginn des Krieges in Siegestrunkenheit gemachten Äußerungen sprechen Bände und sind sehr verräterisch.

    Darin spricht Putin der Ukraine ihr Existenzrecht ab.
    Und genau hierin liegt das eigentliche Motiv dieses Angriffs.
    Eine Neutralität der Ukraine hätte Putin ganz ohne den Einsatz von Waffen erreichen können.

    Doch die Ursache liegt tiefer in dem Trauma der untergegangenen menschenverachtenden Sowjetunion. Diese Machtherrlichkeit möchte Putin mit seinem Regime wiederherstellen, auch gegen den Willen der osteuropäischen Völker.
    Denn genau diese Befürchtungen haben die Staaten des Baltikums, Polen, Ungarn, Slowakei u.s.w. von sich aus unter den Schutzschirm der Nato getrieben.
    Und nun wollen sogar Finnland und Schweden aufgrund der Entwicklung in der Ukraine ebenfalls Nato-Mitglieder werden.

    Es geht also um sehr viel mehr als nur um die Ukraine.
    Genauso wie Russland sein Existenzrecht nach dem Zerfall der Sowjetunion genießt, genauso steht auch der Ukraine dieses Existenzrecht zu, das Putin der Ukraine streitigmachen will.
    Putin hat offenbar nicht begriffen oder will es nicht begreifen, dass sich das sowjetische Unterdrückungsimperium nicht wiederherstellen lässt, da sich dieser Revisionismus gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker stellt.
    Gerade der verzweifelte Kampfeswillen der Ukrainer beweist doch, wie falsch Putin mit seiner Einschätzung der Lage in der Ukraine liegt.
    Doch anstatt die russischen Truppen umgehend wieder aus der Ukraine abzuziehen und einen Waffenstillstand anzubieten, möchte er mit dem Kopf durch die Wand.
    Die bisherigen von den russischen Truppen angerichteten Zerstörungen und die zunehmenden Greueltaten, gerade an der ukrainischen Zivilbevölkerung durch russische Soldaten, zeigen doch, dass wir als Deutsche hier nicht einfach zusehen können, wie an den Ukrainern ein Genozid verübt wird.

    Mittlerweile hat man im Kreml begriffen, dass die leeren Drohgebärden mit einem Atomkrieg nicht wirken und hat die Alarmbereitschaft wieder zurückgenommen, nicht zuletzt wegen des besonnenen Verhaltens der Nato.
    Es wird keinen selbstzerstörerischen Atomkrieg geben, weil auch Russland einen solchen Krieg nicht gewinnen kann und tatsächlich auch nicht will.
    Es gibt sehr strikte Bedingungen in Russland für einen derartigen Einsatz.

    Wegen der Ukraine wird niemand im Kreml den sicheren Tod riskieren, auch Putin nicht!

    Deshalb wird dieser ukrainische Freiheitskampf auf dem Boden der Ukraine entschieden, mit oder ohne deutsche schwere Waffen.
    Solange keine deutschen Soldaten an diesem Krieg teilnehmen und Russland die Natogrenzen achtet, solange wird sich dieser Krieg nicht ausweiten.

    Die Ukrainer haben jedoch alles Recht, ihre Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen, eben auch mit schweren Waffen aus Deutschland.
    Der Krieg ist zu Ende, wenn sämtliche russischen Truppen wieder die Ukraine verlassen haben.
    Dieses geschieht freiwillig, dieses wäre die beste Lösung oder mit militärischer Gewalt.

    Im Falle einer Einverleibung der Ukraine durch Russland wird das Leiden der Ukrainer erst richtig beginnen. Nach den Äußerungen Putins bedarf es wirklich keiner großen Phantasie, was Putin mit den selbstbewussten Ukrainern tun wird.
    Jetzt schon werden reichlich ukrainische Zivilisten nach Russland verschleppt.

    Doch gerade wie die Ampelkoalition mit dieser Problematik der Waffenlieferungen an die Ukraine umgeht, könnte die AfD mit geschickter, fachkundiger Kritik aufwarten.
    Denn das Liefern von Waffen ist das eine, sie optimal einsatzfähig zu machen, ist das andere.
    Darüber hinaus wird es ohne eine genügende Boden-Luft-Abwehr bei dem Einsatz von Panzern nicht gehen.

    Außerdem muss die Taktik der verbundenen Waffen beherrscht werden.
    Nur so werden die Ukrainer im Feld eine Überlegenheit gegenüber den Russen erzeugen können.

    Doch all diese Überlegungen, einschließlich des Transports in die Ukraine und die hierbei zu berücksichtigenden erwartbaren Gefahren, machen den Dilettantismus der Ampelkoalition mehr als deutlich.
    Auch die CDU scheint hier nicht immer auf der Höhe der Zeit zu sein.

    Putin respektiert leider nur reale Grenzen und diese Grenzen sollten besser in der Ukraine geschaffen werden als vor den Toren von Berlin.

    Gefällt mir

  2. Hier muss ich Herrn Gauland widersprechen.
    Nicht die Nato hat mit einem Atomkrieg vorübergehend gedroht, sondern ein Herr Putin.
    Allerdings, wer die inneren Machtzirkel kennt, der weiß auch, wie diese Drohung einzuschätzen ist.
    Putin pokert gerne, doch auch er ist nicht lebensmüde!
    Der Einsatz von taktischen Atomwaffen in der Ukraine wäre das Überschreiten einer roten Linie und eine Eskalation, die auch für Russland und für Putin erhebliche Konsequenzen haben würde.

    Nicht die Ukraine führt Krieg gegen sich selbst und versucht auch nicht die Ukraine zu zerstören, sondern es ist Putin, der diesen eindeutig völkerrechtswidrigen Krieg angezettelt hat und hierbei seit 2014, neben der rechtswidrigen Annektion der Krim auch vorsätzlich die Separatisten mit Waffen, Munition und schwerem Gerät, logistisch und finanziell mit erheblichen Mitteln unterstützt.
    Allein seine Spielchen vor dem Überfall auf die Ukraine und seine bei Beginn des Krieges in Siegestrunkenheit gemachten Äußerungen sprechen Bände und sind sehr verräterisch.

    Darin spricht Putin der Ukraine ihr Existenzrecht ab.
    Und gensu hierin liegt das eigrntliche Motiv dieses Angriffs.
    Eine Neutralität der Ukraine hätte Putin gan ohne den Einsatz von Waffen erreichen können.

    Doch die Ursache liegt tiefer in dem Trauma der untergegangenen menschenverachtenden Sowjetunion. Diese Machtherrlichkeit möchte Putin mit seinem Regime wiederherstellen, auch gegen den Willen der osteuropäischen Völker.
    Denn genau diese Befürchtungen haben die Stasten des Baltikums, Polen, Ungarn, Slowakei u.s.w. von sich aus unter den Schutzschirm der Nato getrieben.
    Und nun wollen sogar Finnland und Schweden aufgrund der Entwicklung in der Ukraine ebenfalls Nato-Mitglieder werden.

    Es geht also um sehr viel mehr als nur die Ukraine.
    Genauso wie Russlsnd sein Existenzrecht nach dem Zerfall der Sowjetunion genießt, genauso steht auch der Ukraine dieses Existenzrecht zu, das Putin der Ukraine streitigmachen will.
    Putin hat offrnbar nicht begriffen oder will es nicht begreifen, dass sich das sowjetische Unterdrückungsimperium nicht wiederherstellen läsdt, da es sich gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker wendet.
    Gerade der verzweifelte Kampfeswillen der Ukrsiner beweist doch, wie falsch Putin mit seiner Einschätzung der Lage in der Ukraine liegt.
    Doch anstatt die rusdischen Truppen umgehend wieder aus der Ukraine abzuziehen und einen Waffenstillstand anzubieten, möchte er mit dem Kopf durch die Wand.
    Die bisherigen von den russischen Truppen angerichteten Zerstörungen und die zunehmenden Greueltaten gerade an der ukrainischen Zivilbevölkerung durch russische Soldaten zeigen doch, dass wir als Deutsche hier nicht einfach zusehen können, wie sich an den Ukrainern ein Genozid verübt wird.

    Mittlerweile hat man im Kreml begriffen, dass die leeren Drohgebärden mit einem Atomkrieg nicht wirken und hat die Alarmbereitschaft wieder zurückgenommen, nicht zuletzt wegen des besonnenen Verhaltens der Nato.
    Es wird keinen selbstzerstörenden Atomkrieg geben, weil auch Russland einen solchen Krieg nicht gewinnen kann.
    Es gibt sehr strikte Bedingungen in Russland für einen derartigen Einsatz.
    Wegen der Ukraine wird niemand im Kreml den sicheren Tod riskieren, auch Putin nicht!
    Deshalb wird dieser ukrainische Freiheitskampf auf dem Boden der Ukraine entschieden, mit oder ohne deutsche schwere Waffen.
    Solange keine deutschen Soldaten an diesem Krieg teilnehmen und Russland die Natogrenzen achtet, solange wird sich dieser Krieg nicht ausweiten.

    Die Ukrainer haben jedoch alles Recht, ihre Souveränität und territoriale Integrität zu verteidigen, eben auch mit schweren Waffen aus Deutschland.
    Der Krieg ist zu Ende, wenn sämtliche russischen Truppen wieder die Ukraine verlassen haben.
    Dieses geschieht freiwillig, dieses wäre die beste Lösung oder mit militärischer Gewalt.

    Im Falle einer Einverleibung der Ukraine durch Russland wird das Leiden der Ukrainer erst richtig beginnen. Nach den Äußerungen Putins bedarf es wirklich keiner großen Phantasie, was Putin mit den selbstbewussten Ukrainern tun wird.
    Jetzt schon werden reichlich ukrainische Zivilisten nach Russland verschleppt.

    Doch gerade wie die Ampelkoalition mit dieser Problematik der Waffenlieferungen an die Ukraine umgeht, könnte die AfD mit geschickter, fachkundiger Kritik aufwarten.
    Denn das Liefern von Waffen ist das eine, sie optimal einsatzfähig zu machen, ist das andere.
    Darüber hinaus wird es ohne eine genügende Boden-Luft-Abwehr bei dem Einsatz von Panzern nicht gehen.

    Außerdem muss die Taktik der verbundenen Waffen beherrscht werden.
    Nur so werden die Ukrainer im Feld eine Überlegenheit gegenüber den Russen erzeugen können.

    Doch all diese Überlegungen, einschließlich des Transports in die Ukraine und die hierbei zu berücksichtigenden erwartbaren Gefahren, machen den Dilettantismus der Ampelkoalition mehr als deutlich.
    Auch die CDU scheint hier nicht immer auf der Höhe der Zeit zu sein.

    Putin respektiert leider nur reale Grenzen und diese Grenzen sollten besser in der Ukraine geschaffen werden als vor den Toren von Berlin.

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