Wir sind nicht auf dem Weg in den Sozialismus, wir sind schon im Sozialismus!

Wahlkampfabschluss der AfD Landesverband Schleswig-Holstein vom 30. April 2022 zur Landtagswahl am 8. Mai 2022


Tino Chrupalla: „Ideologie-Politik und großzügige Subventionsverteilung können wir uns einfach nicht mehr leisten!“

Schluss mit Steuergeld für ideologischem Firlefanz – das fordert AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla. Denn in Krisenzeiten könne es sich unser Land nicht mehr leisten, dass das hart erarbeitete Geld der Bürger für Dinge ausgegeben wird, die wir nicht unbedingt brauchen. Die Ausgaben des Staates müssen daher auf den Prüfstand, um gleichzeitig die Bürger mit Steuersenkungen entlasten zu können – beispielsweise bei der Mehrwertsteuer. Denn wenn es sich mittlerweile lohnt, dass man aus Dresden oder aus Berlin nach Polen zum Tanken fährt – dann sagt das vieles über die Politik der Altparteien aus, so Chrupalla.


Beatrix von Storch : „Wir sind nicht auf dem Weg in den Sozialismus, wir sind schon im Sozialismus.“

Für die Grünen liefe es indes nicht so gut: Dass deren Abschlussveranstaltung in Lübeck durch einen Buttersäureanschlag verhindert wurde, verurteilt von Storch aufs Schärfste. „Das ist antidemokratisch, das wollen wir nicht!“ Immerhin: Wenn Annalena Baerbock spricht – oder es zumindest versucht – sei das der beste Wahlkampf für die AfD. Mit Augenzwinkern wirft von Storch, die selbst in Lübeck geboren ist, Schlaglichter auf die Landes-, aber vor allem auch auf die Bundespolitik und legt deren Abstrusitäten gnadenlos offen. „Schein und Sein klaffen in Deutschland immer weiter auseinander“, sagt sie, und berichtet von Afrikanern, die behaupten, Ukrainer zu sein. Oder von einem männlichen Abgeordneten, der behauptet, eine Frau zu sein. Und von einer Ampel-Koalition, die behauptet, sie wäre eine Regierung.


Leif-Erik Holm: „Die Leute merken, dass hier etwas gewaltig gegen den Baum geht!“

Besonders leidenschaftlich aber wird Holm, wenn es um die Energiewende geht: „Der Flatterstrom kann uns nicht versorgen“, sagt er zur unzuverlässigen Energiegewinnung aus Wind und Sonne. Man müsse einfach mal die Verbindungen ins Ausland kappen – und dann werde man sehen, wie weit Deutschland ohne Kernenergie aus Frankreich oder Kohlestrom aus Polen kommt. „Dann können wir die Grünen als erste ins Hamsterrad stecken.“ Aber wenn die Grünen meinen, dass Kohlendioxid so böse ist, dann müssten sie doch die ersten sein, die auf Kernenergie setzen. So wie es auch die AfD fordert. „Weil es günstiger und stabiler Strom ist, der uns unabhängiger vom Ausland macht.“


Gereon Bollmann: „Viele trauen sich nicht, es zu sagen, aber sie setzen ihre Hoffnung in uns!“

Knapp die Hälfte der Menschen in Schleswig-Holstein immer noch nicht entschieden, wo sie ihre Kreuze machen wird. Kein Wunder in Anbetracht des Irrsinns, der sich täglich in Berlin abspiele und das öffentliche Meinungsbild präge. Im Moment drehe sich alles um den Ukraine-Krieg, ab Herbst ist dann wieder „Corona“ und – wenn das „durchgelutscht“ ist –  wahrscheinlich die Klimakrise. „Wir werden von den Herrschenden immer in Angst gehalten, um gefügiger zu sein, damit man uns leichter regieren kann – und das wollen wir nicht!“ Denn vor dem Hintergrund solcher weltweiten Thematiken – die Grünen kümmern sich nur um die Welt statt um die Heimat – treten andere Probleme immer wieder zurück. So sei die Asylpolitik der „große weiße Elefant im Raum“, den keiner sieht oder sehen möchte. Und doch werde genau dieses Problem Deutschland irgendwann auf die Füße fallen. Ähnlich ist es mit der Familienpolitik: „Wir haben etwas gegen diesen Quatsch aus Elter 1 und Elter 2“, betont Bollmann.


Peter Kofod: „Ihr seid die Partei für normale Menschen“

Zum Wahlkampfendspurt in Schleswig-Holstein gibt es für die Alternative für Deutschland auch Unterstützung aus dem Ausland: Peter Kofod von der Dänischen Volkspartei spricht der AfD auf der Abschlussveranstaltung im Landtagswahlkampf in Lübeck Mut zu: „Wenn ich Deutscher wäre, würde ich die AfD wählen. Ihr seid die Partei für normale Menschen, Ihr seid die Partei, die sich auf die Seite Eures Landes und der Menschen stellt – gegen die Globalisten und gegen die Anhänger der Woke-Bewegung“.


Jörg Nobis: „Die AfD ist das demokratische Korrektiv in dieser gefährlichen Zeit“

Der energiepolitische Wahnsinn der Altparteien kennt keine Grenzen – vor allem nicht im Norden. Da wird in Hamburg ein nagelneues Kohlekraftwerk nach nur sechs Jahren Betriebszeit endgültig stillgelegt – nur damit ein fast 60 Jahre altes Kohlekraftwerk in Schleswig-Holstein die Versorgung mit übernimmt. Immerhin: Obwohl das Kraftwerk Wedel der Stadt Hamburg gehört, liegt es aber in Schleswig-Holstein, sodass dessen CO²-Ausstoß dem Nachbarbundesland zugerechnet werden kann. Und dort nutzt ihn die Politik, um die Energiewende mit noch mehr Druck voranzutreiben. Jörg Nobis, Spitzenkandidat der AfD zur Landtagswahl in Schleswig-Holstein, entwickelt selbst als Norddeutscher ein gewisses Temperament, wenn er von den Verfehlungen der Landespolitik hüben wie drüben berichtet. Aber die Dummheit, mit welcher dort bisweilen agiert wird, ärgert ihn fast so sehr wie die Tatsache, dass die Medien über so etwas überhaupt nicht berichten.

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