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Björn Höcke: Wer halb Kabul aufnimmt, wird selbst zu Kabul

Zurzeit wird der Mord eines Afghanen an einer Gärtnerin in Berlin-Wilmersdorf leidenschaftlich diskutiert.


Solche Diskussionen wurden in der Vergangenheit ständig geführt, letztlich sind alle Argumente ausgetauscht. Ein Erkenntnisgewinn ist bei denen, die sich den Gefahren verschließen, nicht mehr zu erwarten. Interessant sind aber die immer groteskeren Rechtfertigungsmuster, wenn es um Verbrechen geht, die im Zusammenhang mit uns fremden kulturellen Werten stehen.

Inzwischen ist man in solchen Fällen schnell mit einer psychologischen Diagnose zur Hand. Dieser Versuch, Gewalt durch eine gemutmaßte »Traumatisierung« zu erklären, funktioniert vielleicht, wenn das nur bei einem Täter vorkommt. Kommt es aber zu einer Häufung bei einer von außen klar definierbaren sozialen Gruppe, entsteht ein Muster. 


Der Mensch neigt aus Gründen des Selbstschutzes dazu, Vorurteile zu entwickeln


Es ist eine Art Vorsicht, auch wenn man dem Einzelnen Unrecht tut, wenn man ihm – ohne ihn näher zu kennen – negative Eigenschaften zuschreibt, die man von seiner Gruppenangehörigkeit ableitet. Auf der anderen Seite ist es durchaus legitim, wenn man die Wesensmerkmale, die eine Gruppe ausmachen und sie von anderen unterscheiden, als Kriterium annimmt. In dieser Form muß man auch Probleme benennen dürfen. Wenn stattdessen eine sprachliche Verschleierung betrieben wird, führt das allenfalls dazu, daß es zu einer Spaltung zwischen »öffentlicher« und privater Meinung kommt. 

Denn wiederholte negative Erfahrungen, die einem bestimmten Muster folgen, kann man nicht dadurch aus dem Gedächtnis löschen, daß man immer neue Euphemismen erfindet. Und wenn man islamisch geprägte Gewalt pathologisiert, dann bedeutet es in letzter Konsequenz, daß man den Islam selbst zu einer Geisteskrankheit erklärt.

Das kann man machen – ich bezweifele aber, daß das wirklich die Intention der Gutmenschen ist. Es gibt viele rechtschaffende und angenehme Menschen, die diesem Glauben anhängen und viele arrangieren sich auch mit dem Leben in unserer freien säkularen Gesellschaft. Darüber darf man aber nicht vergessen, daß es sich beim Islam um eine universalistische Religion mit Missionierungsauftrag handelt – und mit einem klaren politischen Anspruch. Letzteres unterscheidet ihn etwa vom Christentum. Es gibt mit der Scharia eine Rechtsordnung, die das Leben bis in den privatesten Bereich regelt. Dem eigenen Anspruch nach gelten diese Gesetze für alle – also eben nicht für jene, die sich freiwillig für diese Lebensweise entscheiden. Dieser Einstellung entsprang offenbar das Mordmotiv des Afghanen, deswegen störte er sich daran, daß eine ihm persönlich gar nicht bekannte Frau in der Öffentlichkeit arbeitete.


Wenn der Islam in unsere Gesellschaft integriert werden soll, dann muß er seinen politischen Anspruch aufgeben


Das ist eine Grundvoraussetzung. Ich glaube allerdings nicht, daß er das mehrheitlich kann. Und bei der Zahl an Muslimen, die mittlerweile hier sind, muß er das seiner Auffassung nach wohl auch gar nicht mehr. Es ist fahrlässig, eine politisch extreme Ideologie durch unsere vom Grundgesetz garantierte Glaubensfreiheit besonders zu schützen. Und es ist manipulativ, den Wert der Glaubensfreiheit gegen den legitimen Wunsch, unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu bewahren, auszuspielen.

Zurzeit werden durch übertriebene Toleranz an der falschen Stelle jene Kräfte öffentlich gefördert, die unsere freiheitliche Gesellschaftsordnung abschaffen wollen. Nach unzähligen Vorfällen dieser Art, in der sich die ganze Verachtung gegenüber Frauen und unseren Werten zeigt, sollte sich allmählich die Erkenntnis durchsetzen, daß eben nicht alle Kulturen untereinander kompatibel sind. Anstatt sich nur bei der Frage um Abschiebungen über die Sicherheit von Herkunftsländern zu sorgen, sollte diese Frage bereits bei der Einreise gestellt werden: Wollen wir mit den Menschen auch die Konflikte dieser Länder importieren?

Die bisherige Migrationspolitik und der innenpolitische Umgang mit den Problemen, die hier erst durch Einwanderung entstanden sind, hat zu einer massiven Destabilisierung unserer Gesellschaft geführt. Welche Ziele verfolgen jene Gruppen tatsächlich, die diese Prozesse sogar noch politisch aktiv fördern?

Deutschland und Europa stehen vor einer kulturellen Kernschmelze. Wir müssen uns entscheiden: Selbstbehauptung oder Verschwinden!


Quelle: Björn Höcke

1 Kommentar zu “Björn Höcke: Wer halb Kabul aufnimmt, wird selbst zu Kabul

  1. Der alte Querdenker

    Die Sicherheit Deutschlands wird durch die grundfalsche Politik von der Merkel-Regierung mit ihrer stark grünlinken Ideologisierung weiterhin grob fahrlässig aufs Spiel gesetzt.
    Die angestrebte Aufnahme von Afghanen bis zu 5 Millionen Menschen ist natürlich stark staatsgefährdend und wird unsere Gesellschaft zumindest langfristig destabilisieren.

    Die Politik der offenen Grenzen wird spätestens seit 2015 mit Vorsatz betrieben, zum Schaden Deutschlands und seiner Bürger.
    Wer alles hat also ein starkes Interesse daran, Deutschland zu ruinieren und worin liegt wohl das Motiv?

    U.a. würde es mich nicht wundern, wenn diese Neubürger sogleich auch eine Wahlbenachrichtigung bekommen würden. Nichts scheint in diesem immer korrupter werdenden, die geltenden Gesetze missachtenden Staat unmöglich zu sein.

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