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Tino Chrupalla – Rede vom 09.06.2021

Tino Chrupalla – 80. Jahrestag des Überfalls auf die Sowjetunion



Mit dem Überfall auf die Sowjetunion brachte das nationalsozialistische Deutschland unermessliches Leid über Europa und die Welt. Europa ist und bleibt ohne Russland nicht denkbar. Der Respekt vor nationalen Interessen, Kulturen und Mentalitäten sind der Garant für ein friedliches Europa.



2 Kommentare zu “Tino Chrupalla – Rede vom 09.06.2021

  1. Der alte Querdenker

    An Timo Chrupalla in anderer Sache.
    Der unangenheme Auftritt bei Frau Maischberger mit Frau Wagenknecht von der Linkspartei und ihre rechtsextremistischen Unterstellungen bezüglich der AfD wäre möglicherweise durch eine bessere Vorbereutung einer zu wertenden einseitigen Gesprächsrunde, in der eben nicht auf Ausgewogenheit durch die Moderatorin geachtet wird und ganz bewusst hinterfotzige Stolpersteine für die AfD implementiert werden.

    Frau Wagenknecht ist alles andere als glaubwürdig in Sachen Moral und bietet hierfür viele Angriffsstellen. Hier zeigt es sich, wie wichtig eine rhetorische Schulung und wissensmäßige Vorbereitung auf eine derartig befangene Talkshow ist.
    Dieses gilt besonders schon deswegen, weil die Ausbeute an Einladungen bei den ÖRR gegenüber dem politischen Wettbewerber verschwindend gering ist.

    Ein Schweigen auf diese ungeheuerlichen Angriff wird als Schwäche gedeutet, auch wenn sie zu den von Frau Wagenknecht angeführten Vorgängen nichts sagen können, weil sie von diesem Vorfall einfach nichts wussten.

    Der Vorfall, den sie hier anführt, bezog sich auf das Jahr 2017, einem Internet-Chat, in dem ein vermutlich angesetzter Agent provocateur gegen die AfD eine höchst geschmacklose antisemitsche Provokation deutlich werden ließ.
    Diesen Chat gibt es längst nicht mehr und ein solches Verhalten wird grundsätzlich nicht von der AfD geduldet.
    Wir kennen diese Masche von Chemnitz her, wo ein an seinem RAF-Tatoo erkennbarer linksextremer Agent provocateur die Hand zum Hitlergruß in der Menge der AfD-Protestanten erhob.
    Was hieraus gedreht wurde, können sie sich sicherlich vorstellen.
    Sofort waren unmittelbar bei diesem Mann Kameraleute gewesen, um diesen Vorgang entsprechend propagandistisch auszuschlachten.

    Und nun wärmt Frau Wagenknecht eine ähnliche Geschichte von 2017 wieder auf.
    Dieses passiert natürlich immer dann, wen der Gegenseite die Argumente fehlen.

    Nun sollten sie wissen, Herr Chrupalla, dass Frau Wagenknecht höchstpersönlich da einige Leichen im Keller hat, indem sie zum Beispiel die Massenmorde und Genozide der Kommunisten und Sozialisten leugnet oder zumindest stark relativiert!
    Hier hat sie sich in früheren Talkshows nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
    Sie sitzt also selbst im Glashaus und wirft mit Steinen!

    Außerdem stellt sich mir immer wieder die Frage, warum sie ausgerechnet noch immer in einer die Antifa und damit die linke Gewalt verherrlichenden Partei sich befindet und die u.a. durch Herrn Rixinger ganz lasch und jovial, schon beinahe verständnisvoll, mit Tötungsabsichten von ein Prozent der Reichen umgeht.

    Hier zeigt sich die ganze Raffinesse und Scheinheiligkeit der Person Wagenknechts.
    Sie möchte damit in Wirklichkeit AfD-Wähler abgreifen und bemüht hierfür über mehrere Ecken die Nazi-Keule wieder zu schwingen.

    Sie, Herr werter Chrupalla, waren diesen bösartigen und durchtriebenen Anwürfen offensichtlich schutzlos ausgeliefert. Ihr zurückhaltendes Schweigen ist aber nicht die richtige, zielführende Strategie in dieser höchst unangenehmen Situation und hinterlässt für die Zuschauer leider einen faden Beigeschmack.

    Die Spitzenpolitiker der AfD müssen auf solche Situationen besser vorbereitet sein.
    Sie brauchen also ein Team, das solche Varianten ausfindig macht, die Schwachstellen hierbei erkennt und kluge Gegenstrategien entwickelt.
    Die eigenen Gegenreaktionen müssen geübt und einstudiert werden.
    Allein daraus wird sich zumindest langfristig eine eigene höhere Selbstsicherheit ergeben. Dieses wiederum wird sich auf das mediale Erscheinungsbild sehr positiv auswirken. Die AfD nahe Stiftung könnte diese Funktion der Schulung der Spitzenkandidaten z.B. übernehmen.

    Nun kann es durchaus sein, dass einfach irgendeine, nicht nachweisbare Behauptung aufgestellt wird und die mit überzeugenden Nachdruck der AfD unterstellt wird, so gibt es auch in solchen Lagen, durchaus gute Möglichkeiten zum schlagfertigen Kontern. Dieses kann durchaus erlernt werden.

    Die AfD muss sich auf diesem Gebiet dringend optimieren, damit sie ihre weitaus besseren Argumente als ihre Gegnerschaft wirkungsvoll in einer Diskussionsrunde platzieren kann.

    Wir sehen z.B. wie in Bundestag bei Fragerunden die Befragten viel Ausweichendes erzählen, jedoch die Frage hierbei bewusst nicht beantworten.
    Es lohnt sich ganz sicher für die AfD auch an den Fragestellungen so zu feilen, dass ein Ausweichen sicher zur Bestätigung der in der Fragestellung verankerten Annahme führt oder die Beantwortung zwangsläufig darauf hinausläuft und die Annahme direkt bestätigt wird.

    Es gibt hier vieles zu tun!

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  2. Der alte Querdenker

    Man sollte die historische Wahrheit als patriotische Partei nicht unendwegt zusammenhanglos und unaufgearbeitet im Raum stehen lassen, nur um nicht anzuecken und der poiltischen Korrektheit zu widersprechen.

    Nochmals, es gab keinen so genannten „Überfall“ auf die angeblich so friedliche und wenig gerüstete Sowjetunion, die übrigens selbst kurz davor im Begriff war, ohne Vorwarnung ins Deutsche Reich einzufallen!
    Diese alliierte Propaganda-Lüge von einer friedlichen Sowjetunion, die quasi ohne jeden Grund im nächtlichen Schlaf überfallen wurde, lässt sich heute, trotz der verschlossenen russischen und westalliierten Archive, direkt und indirekt mittlerweile recht eindeutig widerlegen.

    Herr Chrupalla, sie haben in ihren Reihen einen hervorragenden, sehr fleißigen Historiker, dem ich sogar einmal persönlich begegnet bin.
    Sein Name ist Herr Scheil. Er ist ein Parteikollege von ihnen.

    Die AfD sollte sich hier nicht einschüchtern lassen und entgegen ihren Grundsätzen zu handeln.
    Gerade hier ist der Mut zur Wahrheit besonders wichtig und wäre es grundsätzlich falsch, eine Partnerschaft auf Lügen aufzubauen.

    Ich habe 1997 gewisse Machtkreise in Russland kennengelernt und Einblicke in ihre russische Seele bekommen.
    Wir haben uns, ganz nebenbei, sehr gut verstanden und es gab keine Berührungsängste. Deshalb kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die Russen Deutsche mit Charakter und Selbstwertgefühl immer respektieren und sogar schätzen, hingegen unterwürfiges Verhalten eher belächeln und nicht achten.

    So wird auch das Denglisch und neudeutsche Vokabular nicht selten mit beißendem Humor kommentiert. Diese wird erst recht für die Genderisierung der heutigen deutschen Sprache gelten.

    Gehen sie es doch einfach direkt an und sagen, wie wichtig ihnen eine bessere Beziehung zu Russland ist, was ich voll unterstütze, doch sollte die Basis hierzu sich auf Ehrlichkeit gründen. Dieses gilt deshalb auch für die gemeinsame Geschichte.
    Stalin und Lenin waren tatsächlich ein böser Fluch für Russland, insbesondere deren massenmörderisches Treiben.

    Mit diesem Massenmord wollte Stalin ganz Europa überziehen. Sein von 1932 betriebener Genozid gegenüber der Ukraine ist nur ein Beispiel seiner Grausamkeiten, sondern spiegelt sein grundsätzliches menschenverachtendes poltisches Verständnis wieder.

    Mit dem Verkauf von Getreide und dem Verkauf von Wodka an die eigene Bevölkerung wollte er die stärkste Armee der Welt aufbauen, um seine Welteroberungspläne für die Weltrevolution in die Tat umsetzen zu können.
    Deutschland und ganz Europa standen dabei ganz oben auf der Wunschliste seiner Begehrlichkeiten.

    Das Verhalten der Sowjetunion gegenüber Deutschland und seinen Nachbarstaaten war alles andere als friedfertig.
    Es war die Sowjetunion, die den Nichtangriffspakt als erster verletzte und brach.
    Die unglaubliche Bedrohungslage durch den gigantischen Aufmarsch an Truppen der Roten Armee an die Westgrenze bekräftigte den Eindruck, dass Stalin Expansionspläne hatte, einen Angriffskrieg beabsichtigte und dieser sogar unmittelbar bevorstand.
    Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion standen Teile der russischen Archive zur wissenschaftlichen Untersuchung offen. Dabei stießen Historiker auf zweifelsfreie Beweise, die die Absichten Stalins recht eindeutig belegen.
    Der Angriff auf die Sowjetunion 1941 war ein Präventivkrieg!
    Wäre dieser nicht erfolgt, wäre ganz Europa unter die Kontrolle Stalins gefallen und womöglich früher oder später auch die USA.
    Allein die technologische Vorherrschaft Deutschlands zu diesem Zeitpunkt hätte dieses sehr wahrscheinlich gemacht.

    Das Leid, das durch eine kommunistische Weltrevolution verursacht worden wäre, hätte alles bisher Dargewesene bei weitem übertroffen.

    Nach 80 Jahren sollte es endlich auch in Deutschland möglich sein, historische Wahrheiten beim Namen zu nennen.
    Es wird wirklich Zeit, einen Think Tank der AfD zu gründen, wie etwa mit der eigenen Geschichte umzugehen ist und wie sich hieraus ergebende Probleme ohne Gesichtsverlust vermeiden lassen.

    Wenn sich nun ein gewisses Unbehagen hierbei bei dem einen oder anderen AfD-Politiker einstellt, dann vermeidet man die Erwähnung solcher sensiblen und tabuisierten historischen Zusammenhänge einfach und verwendet auch solche umstrittenen Begrifflichkeiten wie „Überfall“ nicht!

    Die AfD muss sich hierbei also nicht verdrehen und winden.

    Die Russen lieben übrigens Aufrichtigkeit und wissen die Wahrheit über die dunklen Kapitel ihrer Geschichte sehr viel besser einzuschätzen und welchen unseligen Anteil der Genosse Stalin dabei gehabt hatte. Vor Berlin wurden die Expanpionsgelüste Stalins endgültig gestoppt. Der ungeheure Blutzoll der Roten Armee war einfach zu groß geworden, um einen Krieg gegen die Alliierten fortsetzen zu können!

    Warum also sich nicht auf den 30 Jahre zurückliegenden Zusammenbruch der Sowjetunion beziehen und dieses zur Grundlage für eine verlässlichere und vertrauenswürdige diplomatische Beziehung zwischen Deutschland und Russland zu machen.
    Es gibt viele gute Gründe für ein verbessertes Verhältnis zu Russland und eine große Schnittmenge an gemeinsamen Interessen!

    Eine wichtige Voraussetzung bleibt wie bei jeder Partnerschaft, ein Mindestmaß an gegenseitiger Ehrlichkeit und Verständnis.
    Die gemeinsame deutsch-russische Geschichte gehört in jedem Falle hierzu.

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