Marc Bernhard – Bericht aus Berlin September 2018

Brandt und die Linke sind eine Gefahr für unsere Demokratie

 

Michel Brandt (Die LINKE) kritisiert mich dafür, daß ich an einem friedlichen Trauermarsch für einen 35 jährigen ermordeten Familienvater teilgenommen habe und bezeichnet mich daher als eine Gefahr für die Demokratie. Er selbst ruft mit seinen Genossen zu einem Konzert auf, bei dem u.a. Bands spielen, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurden und in Ihren Lieder zu Gewalt gegen Frauen, Journalisten und Polizisten aufrufen. Texte die u.a. bei diesem Konzert „gesungen“ wurden lauteten z.B. „Ich ramme die Messerklinge in die Journalistenfresse“ oder „Trete Deiner Frau in den Bauch und fresse die Fehlgeburt“.

Beurteilen Sie Selbst, wer hier eine Gefahr für unsere Demokratie ist.

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitstreiter,

bereits längerfristig terminlich angesetzt, besuchte ich für eine Vortragsreise am 1. Septemberwochenende Sachsen. Als damals die Terminplanungen gemacht wurden, konnte noch keiner ahnen, welche Brisanz gerade dieser Zeitraum haben würde.

Durch die Ereignisse zum Chemnitzer Stadtfest, bei denen ein Deutscher brutal ermordet und zwei weitere Menschen schwer verletzt wurden, fanden diese Veranstaltungen nun in der Presse unerwartete Aufmerksamkeit. Die Taten wurden, wie auch bereits auch in anderen Fällen, durch abgelehnte, ausreisepflichtige sowie mehrfach vorbestrafte Asylbewerber begangen.

Um dem ermordeten 35-jährigen Familienvater die letzte Ehre zu erweisen, habe ich am Trauermarsch der AfD in Chemnitz teilgenommen. Die Presse stürzte sich auf alle diese Ereignisse im Umfeld wie eine wütende Horde. Keine Gelegenheit wurde ausgelassen, die schon äußerst brenzlige Lage weiter anzuheizen und Öl ins Feuer zu gießen. Statt zu deeskalieren, stellte sich die Presse geschlossen von Anfang an auf eine Seite. Ich konnte so hautnah erleben, wie die Menschen in Chemnitz mit dieser Situation umgehen müssen.

Fernsehen und Printmedien hatten sofort nach den Ereignissen ein völlig falsches Bild vermittelt.

Statt nach den Ursachen für dieses Gewaltverbrechen zu fragen, wurden die Trauernden in Chemnitz an den Pranger gestellt und Hetzjagden auf Ausländer erfunden. Auch Bundeskanzlerin Merkel hat sich an diesen offensichtlichen Falschmeldungen beteiligt. Doch Lügen haben kurze Beine und inzwischen mußten Medien und Politik wegen der Falschberichterstattung zurückrudern. Statt weiter Gräben zwischen den gegnerischen Lagern aufzureißen, müssen nun gemeinsam Wege gesucht werden, um die aufgebrachte Situation in der Stadt zu beruhigen. Insbesondere muß die Stigmatisierung der Chemnitzer und Sachsen aufhören. Deswegen unterstütze ich auch die Initiative: „Mein Freund ist Sachse!”

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Marc Bernhard (MdB)

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