Serbien-Symposium im Bundestag und Friedensfahrt nach Belgrad
Zur Aufarbeitung des völkerrechtswidrigen Bombardements der NATO gegen Jugoslawien 1999 unter Beteiligung der rot-grünen Bundesregierung führte der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Oberallgäu, Dr. Rainer Rothfuß, am 20.03.2024 ein Symposium im Deutschen Bundestag durch. Bei der anschließenden privaten Friedensfahrt nach Serbien mit über 30 Teilnehmern wurde dem serbischen Präsidenten Alexander Vučić bei einem gemeinsamen Abendessen am 24.03.2024 das Sweatshirt mit dem Logo der Friedensfahrt überreicht.

“Wir können nur aus den außenpolitischen Fehlern der Vergangenheit für eine friedlichere Zukunft lernen, wenn wir uns nicht scheuen, diese auch einer schonungslosen, selbstkritischen Analyse zu unterziehen“,
so Rothfuß zu seinen Beweggründen, internationale Experten in den Bundestag zu einem „Serbien-Symposium“ einzuladen. Am 24. März 1999 begannen 19 NATO-Staaten ihren Angriff auf Jugoslawien ohne das einzig und allein völkerrechtskonform legitimierende UN-Sicherheitsratsmandat. Der WDR hatte die manipulative Einstimmung der deutschen Bevölkerung auf den Krieg in einem am 8. Februar 2001 auf ARD ausgestrahlten Dokumentationsfilm kritisch aufgearbeitet und resümiert:
„YouTube – Es begann mit einer Lüge“.
Neben seinen AfD-Fraktionskollegen Prof. Dr. Harald Weyel (europapolitischer Sprecher), Matthias Moosdorf (außenpolitischer Sprecher), Gerold Otten (Oberst a.D. der Luftwaffe) und Petr Bystron (zweiter Spitzenkandidat für die Europawahl) hatte Rothfuß verschiedene 1999 aktive Vertreter aus Diplomatie und Politik der USA und Serbiens zur Aufarbeitung eingeladen. Juri Kofner und Rainer Rupp, der als Top-Spion „Topas“ jahrzehntelang für die DDR in der politischen Abteilung der NATO im Brüsseler Hauptquartier tätig war, ordneten die 78 Tage währenden Bombardements gegen Jugoslawien geopolitisch ein als Zerschlagung der Einflusssphäre Russlands auf dem Westbalkan, um diese sukzessive in die NATO und EU zu integrieren.

Am Morgen des 21.03.2024 brachen über 30 Friedensfahrer aus verschiedenen Teilen Deutschlands über Bratislava und Budapest nach Belgrad auf
Auf Einladung des 1999 amtierenden Außenministers Živadin Jovanović nahmen die Teilnehmer an der Friedenskonferenz und den Kranzniederlegungen des „Belgrade Forum of a World of Equals“ zum 25. Jahrestag der Bombardements teil. Nach der nationalen Gedenkfeier im südserbischen Prokuplje wurden die Friedensfahrer vom Präsidenten Alexander Vučić persönlich begrüßt und zum Abendessen eingeladen.
In Niš setze die Gruppe ihr Programm fort mit einem Treffen mit Dr. Srđan Aleksić, der für 4.000 Mandanten Sammelklagen gegen die NATO eingereicht hat wegen der Verseuchung der Böden und des Grundwassers ihrer Heimat mit abgereicherter Uranmunition. Bratislav Milošević schilderte als eines der Opfer seine für viele Tausend zusätzliche Krebserkrankte stehende Erkrankungsgeschichte seit dem ungeschützten Kontakt mit den hochtoxischen Substanzen, die beim Einschlag der panzerbrechenden Uranmunition der US-Kampfjets A10 tonnenweise in die Umwelt gelangten.
Rothfuß resümiert:
“Wir müssen uns nicht wundern, wenn immer mehr Staaten außerhalb der EU sich von Brüssel und Washington abwenden, um sich wie Serbien ersatzweise dem BRICS-Bündnis anzunähern. Der Westen muss über Jahrzehnte zerstörtes Vertrauen erst wiedererlangen.“
Dr. Rainer Rothfuß
Mitglied des Deutschen Bundestages
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