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Dr. Maximilian Krah: „Unsere Interessen sind nicht amerikanische Interessen“

Dr. Maximilian Krah – Mitglied der AfD-Fraktion im Europäischen Parlament



Amerika ist bereit die Welt zu führen – hat Joe Biden gesagt, als er gewählt wurde. Ich möchte, dass Deutschland sich selbst führt.



Deutschland Kurier – Was hat das Gipfeltreffen der Staatschefs der USA und Russlands in Genf gebracht? Eine Analyse von Maximilian Krah, AfD-Europaabgeordneter, vom Ort des wohl wichtigsten politischen Treffens in diesem Jahr.

1 Kommentar zu “Dr. Maximilian Krah: „Unsere Interessen sind nicht amerikanische Interessen“

  1. Der alte Querdenker

    Deutschland sollte einfach ganz nüchtern und sachlich seine eigenen Interessen erkennen und dann abwägen, wo die Schnittmengen u.a. mit der USA liegen.

    Eines ist dabei ganz sicher, die allumfassende Aushorchung bei allen technischen Kommunikationsmitteln durch die NSA kann nicht im deutschen Interesse liegen.
    Allein hierdurch wird Deutschland Jahr für Jahr ein gigantischer Schaden zugefügt.
    Der Merkelregierung ist dieses seit vielen Jahren völlig egal oder sie kuscht vor den Amerikanern.
    Nur wenn Frau Merkels eigenes Händy abgehört und ausspioniert wird, dann wird die Dame wirklich unpässlich.

    Ein Grundsatz ist bei diesem Thema prinzipiell zu beachten:
    Es gibt keine Freundschaften zwischen Staaten, sehr wohl aber Interessensübereinstimmungen oder auch nicht.
    Von der Größe dieser gemeinsamen Interessen hängt es nun ab, in welchen Verhältnis die einzelnen Staaten zueinander stehen.

    Es gibt daher einiges Aufzuarbeiten zwischen den USA und Deutschland, um ein wirklich partnerschaftliches Verhältnis zu entwickeln.
    Hierzu gehört zweifellos der wechselseitige Respekt vor der Souveränität des anderen.

    Nordstream 2 steht leider für die Einmischung in die inneren Angelegenheiten Deutschlands und seine wirtschaftliche Unabhängigkeit.

    Doch es geht noch weiter.
    Es gilt eine eigenständige und unabhängige Waffenproduktion aller konventionellen Waffen, ohne die behindernden, abhängig machenden Auflagen des Waffenstillstandsabkommens von 1945, in Eigenregie produzieren zu können.
    Deutschland sollte hier endlich gleichberechtigt werden und aus dieser für einen demokratischen Staat unerträglichen Bevormundung hervortreten.
    Dieses könnte u.a. zum Inhalt eines umfassenden Friedensvertrages mit den USA werden.

    Erst dann wäre die Nachkriegsära Deutschlands endgültig abgeschlossen.
    Deutschland könnte dann selber Raketen, Flugzeuge, Flugzeugträger und weitreichende U-Boote bauen und vieles mehr, unabhängig von anderen Staaten und wäre nicht mehr gezwungen, notwendige Waffen von anderen Ländern zu kaufen oder sie in einer Gemeinschaftsproduktion herstellen zu müssen.

    Die NSA muss überdies ihre Spitzeltätigkeiten in Deutschland natürlich sofort einstellen.

    Sehr wahrscheinlich allerdings würden uns all diese Wünsche nach Souveränität Russland eher zugestehen als die USA, zumal bereits ein umfänglicher Friedensvertrag zwischen Deutschland und Russland existiert, auf den eine partnerschaftliche Beziehung aufgebaut werden könnte.

    Möglicherweise geht es bei den Amerikanern tatsächlich langfristig um einen politischen Paradigmenwechsel gegenüber Deutschland und dem amerkanischen Wunsch, mit Deutschland eine engere Partnerschaft zu wagen. Sie müssten dann hierfür deutliche Signale setzen und dieses uns wirklich zeigen.

    Vielleicht wurde Herr Biden von einem amerikanischen Sink Tank gut beraten und könnte das eigentlich selbstverständliche Zugeständnis bei Nordstream 2 ein politischer positiver Wendepunkt in der Beziehung zu Deutschland werden.

    Die amerikanisch-deutsche Vereinbarung in dieser Sache ist daher sehr kritisch und auf eventuelle Fallstricke zu prüfen. Ehrlichkeit ist gefordert und Ehrlichkeit ist Basis einer jeden guten Partnerschaft.

    Wenn der US-Präsident Biden einen Wandel in den deutsch-amerikanischen Beziehungen tatsächlich einleiten möchte, wäre dieses natürlich in jedem Fall aus deutscher Sicht zu begrüßen.
    Doch bevor ich hier nichts Überzeugendes sehe, werde ich diesen amerikanischen diplomatischen Aktivitäten weiterhin äußerst misstrauisch gegenüberstehen.
    Es würde mich wirklich freuen, wenn hierzu kein Grund des Misstrauens bestünde.

    Was also muss Deutschland für die Aufhebung dieser unberechtigten und dem Völkerrecht widersprechenden Nordstream-2-Sanktionen im Gegenzug leisten?

    Umgekehrt würde sich die USA eine ähnliche Einmischung Deutschlands in ihre inneren Angelegenheiten sicherlich nicht bieten lassen.

    Wir werden also genau hinschauen müssen, was die Amerikaner wirklich wollen und dieses gegen unsere eigenen deutschen Interessen kritisch abwägen.
    Erst dann können wir diese neue oder doch nur altbekannte Haltung der Amerikaner besser einschätzen.

    Wenn Deutschland in der Zukunft bestehen will, muss es seine Interessen besser wahrnehmen als bisher. Die jetzige Bundesregierung halte ich dafür gänzlich ungeeignet, um die notwendigen politischen Anforderungen hierfür erfüllen zu können.

    Bei der AFD hätte ich da schon weit größere Hoffnungen, käme sie in den Genuss der Regierungsarbeit.

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