Nicole Höchst – Vereinbarte Debatte – Internationaler Frauentag
Frauenrechtlerinnen haben in den vergangenen Jahrhunderten die Gleichberechtigung erstritten, und Männer haben sie in den Parlamenten gewährt. Dafür kommt ihnen für immer der Dank der nachfolgenden Generationen zu.
Leider ist in unserer ach so buntisierten Gesellschaft aus dem Kampf für die Frau längst ein Kampf gegen die biologische Frau geworden – multikulturell, aber vor allem auch ideell.
Neue, wertkonservative Frauenrechtlerinnen braucht das Land.

Es überrascht mich immer wieder, wenn ich von der Forderung „Gleichberechtigung“ der Frauen höre. Die Frauen sind doch längst gleichberechtigt plus galantem Entgegenkommen, das wir Männer meinen, ihnen schuldig zu sein – trotz der rauhen Sitten die zuweilen, hier und da, durchzubrechen suchen. Aufdringlicher erscheint mir die (politisierte) Forderung nach den Frauenquoten in diesen oder jenen Vorständen und Beiräten, speziell aber in den Parlamenten und Regierungen. Frauenquote aber ist doch schlichter Quatsch
angesichts der gegebenen Gleichberechtigung. Wer sich gleichmachen will, nach oben oder nach unten, der muß sich doch auch Gleichbehandlung géfallen lassen, sonst hat es mit Gleichberechtigung nichts mehr zu tun, ist eher die Forderung nach einer gebratenen Extrawurst.
Vorstände, Beiräte, Parlamente und Regierungen etc. sind höher gestufte Gremien, in denen es doch auf eine gewisse Qualifikation ankommt, Würde, Ehre, Persönlichkeit und selbstverständlich hohes, sachliches Können. Das erfordert relevante Bewerber, überwiegend mit (lebens-) jahrelanger Berufserfahrung. Dabei ist einleuchtend, daß Frauen eine gweisse Scheu vor der Verantwortung haben, im übrigen aber selten alle an eine derartige Persönlichkeit gebundenen Bedingungen erfüllen.
Man braucht einen ungebrochenen Lebenslauf, vor allem ohne biologische Ausfälle und Belastungen. Der familiäre Background muß konform gehen, was äußerst schwierig ist, zumal dann, wenn der Lebensgfährte
auch noch eigene KarriereIdeen hat. Und der bisherige Berufsweg der Bewerberin muß deren Erfahrungswerte abdecken. Natürlich gibt es solche Frauen, vielleicht sogar noch solche, die „es“ besser können als ihre männlichen Kollegen. Aber bis dahin qualifizierte Frauen haben Seltenheitswert.
Auf der höheren Ebene weht ein starker Wind, dem man auch -je nach Lage der Dinge- qualifiziert begegnen muß. Von den Beispielen in der freien Wirtschaft oder auch im Vereins- oder Verbandswesen abgesehen, haben wir gerade in der deutschen Politik solcherart klassische Beispiele, wie Frau Merkel, Frau von der Leyen,, Frau Kamp-Karrenbauer und noch mehr, sogar übergreifend in den Europarat. Die Beispiele dieser Frauen zeigen deutlich, wo ihre Grenzen sind – und was ihnen für die Führungsposition fehlt.
Nicht Posten kriegen ist das Problem, sondern Posten ausfüllen und behalten. Eintagsfliegen, ob Weiblein oder Männlein, kosten viel Geld und schaden dem Gremium, der Institution, unter Umständen sehr viel mehr, als sie je schaffen könnten. –
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