Maximilian Krah: Eine kluge Politik kann dafür sorgen, dass Risiken Chancen werden

Dr. Maximilian Krah – Mitglied der AfD-Fraktion im Europäischen Parlament – Droht Europa der Niedergang?



Wenn die Menschen merken, sie werden klug regiert, wenn sie der Politik vertrauen, dann werden diese Menschen nicht ängstlich sondern mutig.



3 Kommentare zu „Maximilian Krah: Eine kluge Politik kann dafür sorgen, dass Risiken Chancen werden

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  1. Ohne die nötige Macht, wird leider auch eine möglich kluge Politik, sei sie noch so pragmatisch und zielführend, nicht zur Umsetzung kommen.

    Natürlich ist gegen den Satz, „eine kluge Politik der Regierenden kann dafür sorgen, dass Risiken zu Chancen werden“, nichts einzuwenden.

    Nun lebt die Politik fortwährend mit gewissen kalkulierbaren und weniger kalkulierbaren Risiken.

    Hierbei ist es grundsätzlich wichtig, das Risiko oder das gestellte Problem in seiner Gänze zu erfassen. Ohne das Erkennen von Kausalitäten wird es auch für eine pragmatische Politik schwierig und vielleicht zu risikoreich, eine „kluge“ Politik, die dann vielleicht gar nicht mehr so klug ist, umzusetzen.

    Wer dennoch eine Politik wagt, die die Konsequenzen nicht bedenkt, etwa bei der CO2-Besteuerung oder die Abschaffung des Verbrennungsmotors, der macht keine kluge Politik und der erntet keine zukunftsweisende Chance, jedenfalls nicht für unser Land, der lässt vielmehr die Totenglöcklein kräftig für den Wirtschaftsstandort Deutschland bimmeln.
    Selbstzerstörerisch ist eine solche Politik allemal, klug dagegen nicht!

    Herr Dr. Krah möchte dafür werben, dass eine kluge Politik endlich von den in Deutschland Regierenden umgesetzt wird.
    Mit den jetzt Regierenden wird dieses wohl, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht möglich sein.

    Da bleibt eigentlich nur noch ein grundsätzlicher politischer Wechsel übrig, der von der AFD geleistet werden könnte, würde sie in den Genuss einer Regierungsmehrheit kommen.
    Hierzu bedarf es ebenfalls einer klugen Politik der AFD, um eine hierfür notwendige kommunikative Reichweite zu erhalten, die ausreicht, viele kritisch denkende Bürger über die eigene Politik und deren Chancen informieren zu können.

    Die AFD tut ihrerseits alles in ihrer Macht stehende, um dieses kommunikative Schwäche zu lösen. Doch hierfür ist mehr notwendig als das bisher Geleistete.
    Es bedarf finanzkräftiger Partnerschaften, die an der Seite der AFD stehen und für eine weitreichende Kommunikation sorgen könnten.

    Kluge Politik brauch daher auch eine Bühne, erst recht bei einer so diskriminierten und ausgegrenzten Oppositionspartei wie die AFD, um möglichst viele Bürger von dieser Politik überzeugen zu können.

    Eigentlich sollten in einer Demokratie die Parteien an der Spitze eines Landes stehen, die die beste Politik für das Land betreiben wollen und verstehen, was denn eine kluge Politik für das Land ist.
    In Deutschland ist dieses jedoch seit vielen, vielen Jahren leider nicht mehr der Fall und die Politik völlig aus dem Ruder gelaufen.

    Aus diesem Grund wurde bekanntlich die „Alternative für Deutschland“ gegründet, um diesem Defizit Abhilfe zu schaffen.

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  2. In Deutschland gibt es leider immer noch ein zu geringes Selbstbewusstsein und besteht die Neigung, wenn man der einen Großmacht überdrüssig geworden ist, sich einer anderen anzubiedern.

    Genau dieses Verhalten widerspricht nicht nur jeder Vernunft, sondern signalisiert allen Schwäche! Dieses Signal wird nicht nur dem politischen Partner vermittelt, sondern auch den eigenen Bürgern, die man ja eigentlich ehrlich verteten will.

    Wer z.B. die Russen und ihre Seele versteht, weiß wovon ich Spreche.
    Eine kluge Partnerschaft beruht letztlich auf der Wahrheit.
    Wer sie auf einer Lüge aufbaut, der baut auf Sand.

    Die russischen Machthaber kennen ihre Geschichte und das Wirken von Stalin sehr genau. Sie wissen auch, dass die Geschichte des Zweiten Weltkrieges anders war, als sie jetzt wieder offiziell vermittelt wird, allerdings mit der Androhung von Repressionen und Strafen.

    Ich fand die Diskussion mit dem Historiker Herrn Dr. Scheil (AFD) und ihnen, Herr Dr. Krah, sehr interessant, aufschlussreich und erfrischend.

    Ich verweise an dieser Stelle deshalb auf diese Diskussion, weil eine bisherige falsche, eben nicht so kluge Politik Deutschlands stets in einem Anbiedern und einer Unterwürfigkeit gelegen hat, bei der die eigenen Interessen, nicht nur aus taktischen Gründen, nicht berücksichtigt oder nur ganz hinten angestellt wurden.
    Denken wir dabei nur an Afghanistan und die Sinnlosigkeit des deutschen Militäreinsatzes.

    Japan hat gezeigt, dass es tatsächlich mit mehr Rückgrat, liebe zur eigenen Kultur und Wertschätzung der eigenen Identität, nicht nur auch geht, sondern die eigene Interessensvertretung sogar sehr viel besser gehen kann.

    Eine echte und funktionierende Partnerschaft beinhaltet ganz wesentlich einen wechselseitigen und nicht nur einseitigen Respekt.
    Die Russen würden diese Schwäche in der Diplomatie sofort erkennen und diese Schwäche selbstverständlich auch bei anderen Angelegenheiten stets ausnutzen. Umgekehrt, bei gegenseitigen Respekt, gilt bei ihnen immer noch das Wort und ein Handschlag.

    Mit Jelzin war es noch kein Problem, ehrlicher mit der deutsch-russischen Geschichte umzughen. Aus inneren machtpolitischen Gründen musste Putin die National- und Altkommunisten in seine Politik mit einbinden.
    Aus diesem Grund ist wohl die Kehrtwendung in der heutigen russischen Geschichtspolitik zu verstehen, bei dem das Monster Stalin wieder ein menschliches und patriotisches Antlitz erhalten soll. Dieses ist jedoch ein innerrussisches Problem und sollte nicht zu einem Problem Deutschlands wieder werden.

    Die selbstbetrügerische Geschichtsinterpretation Russlands ist für mich genauso unsinnig, als würde man in Deutschland Hitler zu einem Heiligen uminterpretieren.
    Stellen sie sich also den umgekehrten Vorgang in Deutschland nur vor?

    Die Wahrheit ist gerade bezüglich der beiden Weltkriege in Deutschland ein seltenes und unterdrücktes Pflänzchen, weil sich hieran nicht nur die Sieger stören, sondern gerade Linke und Grünlinke hiermit ein essentielles Problem aus linksideologischen Gründen haben.

    Die jahrzehntelange Gehirnwäsche macht sich leider selbst bei nicht wenigen Patrioten immer noch hier und da sehr negativ bemerkbar und schränkt den eigenen Horizont unnötigerweise empfindlich ein.

    Doch gerade hier ist der „Mut zur Wahrheit“ so wichtig, nicht nur um ein größeres Selbstbewusstsein zu generieren, sondern auch die tatsächlichen geostrategischen Zusammenhänge und Interessenskonflikte bezüglich dieser beiden Weltenbrände besser verstehen zu können.
    Mit den Wölfen zu heulen, ist natürlich sehr viel einfacher und verdeckt die unangenehm aufwühlenden, faktenmäßig vielzahlig vorhandenen Widersprüche!

    In der Öffentlichkeit betritt man hiermit natürlich, unter den gegenwärtigen Bedingungen, ein schwer vermintes Gebiet.

    Doch von dem Duckmäusertum der deutschen Politik der letzten 75 Jahre muss Deutschland dringender denn je sich lösen, sonst wird es dieses Land keine Zukunft mehr geben.
    Frau Merkel und ihre Unterstützer arbeiten hieran sehr tatkräftig.

    Die Lage Deutschlands hat sich nach der Wiedervereinigung von 1990 nun einmal nachhaltig verändert.
    Bislang hatte es die bisherige Regierungspolitik aus Bequemlichkeit und Ignoranz leider jämmerlich versäumt, die eigenen Interessen zu formulieren und klar zu umreißen. Dieses macht sich nun zunehmend nachteiliger bemerkbar und erweckt obendrein Begehrlichkeiten bei unseren so genannten „Freunden“!

    Entsprechend verheerend wirkt sich die grünlinke Politik von der Merkel-Regierung aus. Praktisch wird seit einiger Zeit versucht, das hier entstandene Machtvakuum von unseren „Freunden“ zu unserem Nachteil aufzufüllen.

    Wir verdanken dieses u.a. einer rückgratlosen Politik Merkels, die gegenüber den Mächtigen dieser Welt nur allzu gerne kriecht, jedoch nach unten stets gnadenlos tritt und droht.

    Die AFD hat hier die große Chance, sich gerade innerparteilich auf einen entsprechenden Konsens zu einigen und sich damit von den anderen Parteien deutlich zu unterscheiden.

    Putin würde hinter verschlossenen Türen diese selbstbewusstere Haltung der Deutschen durchaus verstehen, kennt er doch die für ihn unangenehme historische Wahrheit.
    Man muss nun diese unterschiedliche Sichtweise nicht an die große Glocke hängen, sondern es würde hierbei nur um den wechselseitigen Respekt gehen.

    Putin kennt den großen Wert einer deutsch-russischen Wirtschaftspartnerschaft, die Russland unabhängiger von einer zu engen, erdrückenden Beziehung mit China machen würde. Er hätte daher auch ein starkes Motiv, die Deutsche Seite zumindest zu respektieren.

    Ängstlichkeit und vorauseilende Unterwürfigkeit waren noch nie ein guter Ratgeber in der Politik. Dieses hat mit Klugheit nichts zu tun, sondern wird eine Taktiererei mit unserer Geschichte früher oder später zu einem Fallstrick.

    Herr Scheil hat sich übrigens in der Diskussion außergewöhnlich souverän und überzeugend geschlagen und konnte auf ihre kritischen Argumentationen die besseren Fakten in der zeitlich begrenzten und ergebnisoffenen Diskussion bringen.

    Respekt und Dank auch für sie, Herr Dr. Krah, dass sie sich dieser sicherlich thematisch nicht ganz einfachen und kontroversen Diskussion gestellt haben.

    Doch ein Aspekt sollte ihnen wirlich zu denken geben bei der so genannten „Überfall“-These:
    Warum haben die Sowjets ihre Truppen nach der Niederwerfung Polens nicht einfach wieder abgezogen, anstatt sie permanent und sehr bedrohlich aufzustocken, obwohl die Wehrmacht fast vollständig im Westen gebunden war und es keinerlei Anzeichen einer Aggression durch Deutschland gegen die Sowjetunion gab.

    Die Ausarbeitung des Russlandfeldzuges hing eng mit dieser Bedrohungslage zusammen! Andere Staaten hätten diesen Aufmarsch der Roten Armee mit Sicherheit nicht als freundschaftliche Geste oder Liebesgrüße aus Moskau an ihrer Grenze verstanden.

    Wer also hat bereits im Vorfeld des Barbarossa-Feldzuges den deutsch-russischen Nicht-Angriffspakt gebrochen und unterminiert?

    Das Verhalten Stalins und seiner Diplomaten gab also genug Anlass zur Sorge und ließ eine Koexistenz zwischen Deutschland und der Sowjetunion in der Zukunft eher unmöglich erscheinen!
    Es war also lediglich eine Frage der Zeit, bis der Konflikt zwischen den beiden Staaten offen auszubrechen drohte!

    Witzig und zugleich erhellend fand ich ihren Beitrag von der ausschließlichen Angriffsdoktrin der Roten Armee, da ein Verteidigungskonzept gänzlich fehlte.
    Dieses ist doch der beste Beweis dafür, welche Absichten mit der quantitativen und qualitativen Aufrüstung der Roten Armee seit der Machtübernahme Stalins bezweckt wurde.
    An der neuen sowjetischen Westgrenze konnte doch bei der gewaltigen Konzentration von Truppen, ausgerechnet in einer weit vorgeschobenen Angriffsposition zumindest von einem in naher Zukunft liegenden Angriff ausgegangen werden. Allein die Unterhaltung dieser gigantischen Streimacht wäre nicht dauerhaft möglich gewesen, auch nicht für die Sowjetunion.

    Während es zuvor genügend Zeit für die Sowjetunion gegeben hat, um eine wirkungsvolle Verteidigungsstrategie zu entwickeln, ging es offenbar immer nur um das eine bei all den gewaltigen Aufrüstungsanstrengungen, eine allen überlegene Angriffsarmee zu schaffen. Hiermit verknüpft ist der Völkermord an den Ukrainern und das Eintreiben von Alkoholsteuern und dem Verkauf von Vodka an die eigene Bevölkerung.

    Der Grund für all diese skrupellosen und mörderischen Taten lag eindeutig in der Stalinistischen Agenda, die sich übrigens eng an den revolutionären Vorstellungen Lenins anschmiegte, letztendlich eine Weltrevolution vom Zaum zu brechen, mit dem Zentrum Moskau und allen anderen Nationen weit überlegenen Armee.
    Lenin hatte hierfür übrigens noch Berlin angedacht!

    Stalin wollte bei diesem Vorhaben die Lehren des Ersten Weltkrieges berücksichtigen und die verfeindeten Parteien im Westen gegeneinander ausspielen und dann in die erschöpften westlichen Staaten als lachender Dritter einmaschieren.
    Der schnelle und glänzende Sieg der Wehrmacht im Westen brachten ihn von dieser Überlegung ab und er wurde immer empfänglicher für die Verlockungen der Westalliierten, insbesondere durch die Angebote Churchills.
    Die Angebote müssen daher schon sehr verführerisch gewesen sein.

    Die geheime Korrespondenz zwischen Churchill und Stalin wurde vom deutschen Nachrichtendienst entschlüsselt und abgehört.
    Das gegeneinander Ausspielen war vorher schon eine Spezialität der Engländer, etwa während des Ersten Weltkrieges, z.B. Italien und Japan gegen das Deutsche Reich aufzubringen, ist der deutschen Administration nicht verborgen geblieben, gehörte doch Rom und Tokio in der Hitlerschen Mächtekoalition nun zu den Achsenmächten.

    Es ist deshalb davon auszugehen, dass Hitler die raffinierten Bemühungen Churchills um Ausweitung des Krieges, genau einzuschätzen verstand.-

    Es sollte in der heutigen Politik nicht darum gehen, den einen Vormund durch einen anderen zu ersetzen. Dann wäre die deutsche Politik heute keinen Schritt weitergekommen, als all die Jahre zuvor nach dem Zweiten Weltkrieg.

    Prinzipiell kann eine echte Partnerschaft nur auf gleicher Augenhöhe dauerhaft funktionieren.
    Es kommt dsher weit mehr auf eine wirklich kluge Politik in Deutschland an, die nicht nur intelligent ist, sondern auch selbstbewusst zeigt.
    Mit durchschaubaren Verbiegungen zum eigenen Nachteil ist dieses jedoch nicht machbar!

    Der paralytische Schuldkult und die immer unerträglicher werdenden Selbstgeißelungen müssen in Deutschland endlich überwunden werden.
    Dazu gehört nun einmal ein ehrlicheres, entideologisiertes Geschichtsbild und die Akzeptanz von unangenehmen, nicht immer in das bisherige, offizielle Wunschszenario passenden Fakten.

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    1. Eine kluge Politik fängt letztlich immer damit an, ein bestehendes Problem in seiner Gänze richtig zu erkennen und entsprechende Lösungen für ein bestehendes Problem anzubieten.
      Die AFD hat zweifelslos hierfür die nötige Kompetenz und bietet oft weit intelligentere Lösungen den Bürgern in Deutschland an, als die Konkurrenzparteien hierzu in der Lage wären!

      Die demokratische Rechtsstaatspartei AFD sollte diese Kompetenz daher auch wirklich konzentriert nutzen!
      Solange sie sich jedoch nicht in Regierungsverantwortung befindet, kann sie gegenwärtig nur sehr intelligente Vorschläge in den Parlamenten unterbreiten.
      Wir wissen, wie stereotyp ablehnend die Gegnerschaft darauf reagiert.

      Eine demokratische Zusammenarbeit lehnen diese Herrschaften mit der AFD aufgrund von nicht so demokratischer Absprachen und politischen Gleichschaltungen grundsätzlich ab.

      Dieses ist nicht nur gegenüber den Bürgern reichlich schäbig, die von diesen Machenschaften oft gar nichts mitbekommen, weil die Mainstream-Medien diese Antragsvorgänge bewusst verschweigen.
      Falls sich ein Verschweigen jedoch nicht vermeiden lässt, wird der AFD-Antrag garantiert ins Negative interpretiert.

      Auch eine kluge Politik benötigt eine weitreichende Bühne, die sich jedoch die AFD erst noch erkämpfen muss.
      Die so genannten „Alternativen Medien“ leisten hier mit ihren begrenzten Möglichkeiten bisher wirklich Großartiges. Um aber eine Regierungsmehrheit der AFD stellen zu können, sind hier, da möchte ich niemanden etwas vormachen, noch sehr große Anstrengungen notwendig, um letztlich möglichst große Teile der Bürger von der AFD-Politik zu überzeugen.

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