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Für einen heimatliebenden Menschen ist es eine Qual, wenn sein Land in Trümmer gelegt wird!

Für einen heimatliebenden Menschen ist es eine Qual, mit ansehen zu müssen, wie sein Land in Trümmer gelegt wird


Die Heimatliebe hat Andreas Kalbitz und mich in die Politik getrieben. In der AfD haben wir seit Anfang 2013 mit ganzer Kraft für unsere Heimat gekämpft. Ich tue es immer noch in der AfD.

Andreas mittlerweile nicht mehr, weil die gegenwärtige Bundesvorstandsmehrheit um Jörg Meuthen, Beatrix von Storch und anderen ihm die Mitgliedsrechte entzog, offenkundig in der irrigen Annahme dem Establishment und seinen Kampfeinheiten irgendetwas schuldig zu sein.

Aber Andreas ist weiterhin Mitglied der AfD-Fraktion im Brandenburger Landtag. Und jetzt hätte er eine wirkliche Chance gehabt, in einem aussichtsreichen Wahlkreis von der Mehrheit der Mitglieder der AfD-Kreisverbände Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz zum Bundestagsdirektkandidaten gewählt zu werden. Er wird diese Chance heute nicht ergreifen, aus Sorge vor einem etwaigen politischen Kollateralschaden für die Partei, an der immer noch sein Herz hängt.

Er verzichtet damit auf die Möglichkeit, vier Jahre lang auf der „großen“ Bundestagsbühne Akzente zu setzen. Und er hätte sie gesetzt, trotz der begrenzten Redezeit, die fraktionslose Abgeordnete zur Verfügung haben. Mit seiner Klugheit und seinem Rednertalent hätte er sich eine bundesweite Anhängerschaft aufgebaut…

Ohne Gemeinschaftssinn ist Heimatliebe nicht denkbar. Andreas hat heute aus Gemeinschaftssinn heraus, Verzicht geübt. In seinem bedachten Agieren hat er vorbildlich gehandelt. Ich betone das abschließend aus zwei Gründen:

  1. – Erstens wünsche ich mir, daß die Mitglieder der schon erwähnten Kreisverbände, und viele kenne ich persönlich, einen bodenständigen Mitstreiter mit ähnlich viel Staub an den Schuhen wie Andreas zum Wahlkreiskandidaten küren.
  2.  – Und zweitens hoffe ich, daß das bedachte Agieren des ehemaligen Landes- und Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz als Aufbruchsignal von den an führender Stelle handelnden Personen genutzt werden kann.

Wenn alle im beschriebenen Gemeinschaftssinn einen kleinen Schritt zurücktreten, wird man einen guten Kompromiß finden können, der den stolzen und schlagkräftigen Brandenburger Landesverband zu alter Stärke zurückführt. Ich bin jedenfalls hoffnungsfroh, denn der brandenburgische war, wie der thüringische Landesverband, niemals die Institutionalisierung einer Beutegemeinschaft, sondern immer die von Heimatliebe und ehrlichem Patriotismus.


Quelle: Björn Höcke

1 Kommentar zu “Für einen heimatliebenden Menschen ist es eine Qual, wenn sein Land in Trümmer gelegt wird!

  1. Der alte Querdenker

    Einen offenen inneren Zwist kann die AfD gegenwärtig unter den immer widrigeren Umständen überhaupt nicht leisten, auch wenn die nicht einstimmige Entscheidung des Vorstandes, Andreas Kalbitz aus der Partei zu werfen, höchst bedenklich und rechtlich sehr zweifelhaft und haarspalterisch erscheint.

    Hierbei hatte Herr Meuthen, wie bei einigen anderen Angelegenheiten, wirklich keine gute Figur gemacht.

    Die kluge Entscheidung von Herrn Kalbitz, sich weiterhin gegenwärtig zurückzuhalten, um in diesem Jahr sinnlose, parteiinterne Konfrontationen zu vermeiden, die nur den AfD-Gegnern in die Hände spielen würden, ist in jedem Fall zu begrüßen.
    Seine Zeit wird noch kommen, in der er an seinen politischen Erfolg in Brandenburg wieder anknüpfen kann.

    Dennoch kann Herr Kalbitz die AfD in den östlichen Bundesländern tatkräftig bei Kundgebungen und an Info-Ständen unterstützen, falls diese Art der Bürgernähe von den Regierenden überhaupt noch zugelassen wird.
    Nur in den östlichen Bundesländern sind AfD-Mehrheiten gegenwärtig überhaupt denkbar!
    Aus diesem Grunde muss die AfD ihre Kräfte hier besonders Bündeln und alle möglichen Anstrengungen geeint vornehmen, damit hier eine politische Wende realisiert werden kann.
    Die Chancen hierfür stehen gar nicht mal so schlecht, auch wenn die Kartellparteien über ihre politisch nicht neutralen Meinungsforschungsinstitute gerne Gegenteiliges suggerieren wollen.

    In Thüringen wurden die Wahlen schon einmal verschoben, weil Herr Ramelow (Linkspartei) und seine Unterstützer (CDU, Grüne + SPD) kalte Füße bekommen haben.
    Björn Höcke (AfD) wirkt in Thüringen, allen Unkenrufen zum Trotz!

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